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- Geschrieben von: Moyses Michael
Es begab sich zur Weihnachtszeit, als sich Dave und Mike – geschniegelt, motiviert und mit mindestens einem Glühwein im Herzen – zum Deggendorfer Doppelstoß-Weihnachtsturnier einfanden. 23 Doppelpaarungen traten an, doch schon früh zeichnete sich ab: Dieses Turnier würde weniger durch spielerische Dominanz, sondern vielmehr durch taktisch perfektes Nicht-Spielen in Erinnerung bleiben.
Der Traumstart gegen einen alten Bekannten
In der Hauptrunde kam es gleich zum ersten Kracher: Dave und Mike gegen den gefürchteten Dauerbrenner „Freilos“. Ein Gegner, der jedes Turnier kennt, aber nie schwitzt. Nach einer taktisch hochkomplexen Partie (Anwesenheit genügte) stand ein souveräner 5:0-Auftaktsieg zu Buche. Kampflos, aber verdient! Damit ging es direkt weiter in die Gewinnerrunde 1 – die Euphorie war groß, die Pulsfrequenz niedrig.
Realitätsschock in der Gewinnerrunde
Dort warteten jedoch echte Menschen: Sebastian Führitz und sein Partner Raphael Holzner. Trotz tapferem Einsatz, weihnachtlichem Kampfgeist und vermutlich falscher Sternenkonstellation setzte es eine 5:2-Niederlage. Zack – statt Gewinnerglanz nun Verliererrunde. Aber Dave und Mike wären nicht Dave und Mike, wenn sie sich davon unterkriegen ließen.
Losglück vom Himmel geschickt
Denn was zog das Los? Richtig. Freilos. Schon wieder.
Erneut ein glanzvoller kampfloser Erfolg, erneut eine Runde weiter. Und plötzlich passierte das Unfassbare:
Ohne auch nur einen einzigen gespielten Sieg befanden sich Dave und Mike bereits in der 3. Verliererrunde. Effizienz in Reinkultur. Minimaler Aufwand, maximale Rundenanzahl.
Jetzt aber wirklich!
Erst dort mussten sie dann tatsächlich ran – und siehe da: Sobald gespielt werden musste, wurde geliefert. Mit einem entschlossenen 5:0-Sieg holten Dave und Mike ihren ersten echten Erfolg des Turniers und zogen sensationell ins Achtelfinale ein.
Dort war dann zwar gegen Sari Soner und seinem Partner Endstation, aber ganz ehrlich: Wer es mit Freilos-Magie, Humor und strategischer Anwesenheit bis unter die letzten 16 schafft, hat moralisch längst gewonnen.
Das große Fazit
Am Ende stand ein hochrespektabler 9. Platz von 23 Doppelpaarungen – und vermutlich der inoffizielle Titel:
„Effizientestes Team des Turniers“
Ein Weihnachtsmärchen, wie es nur der Doppelstoß schreiben kann. 🎅🎯
Und eines ist sicher: Freilos wird dieses Turnier nie vergessen. 😉



